09.07.2025
Wirtschaftspartnerschaft mit großer Wirkung
Die Fairtrade-Projektverantwortlichen aus Österreich besuchten die Bauernkooperative CEDA in der Elfenbeinküste zum Start der
Fortbildungsinitiative.

Gunz und Austrian Development Agency (ADA) fördern den nachhaltigen Kakaoanbau in der Elfenbeinküste.
Mit einer starken Partnerschaft Zukunft gestalten: Gemeinsam mit der ADA engagiert wir uns seit Ende 2024 für den wirtschaftlichen Aufbau zweier Kakaobauern-Kooperativen in der Elfenbeinküste. Ziel der Wirtschaftspartnerschaft ist es, Produzenten vor Ort nicht nur bessere Absatzmöglichkeiten zu verschaffen, sondern auch langfristig ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Die Elfenbeinküste zählt zu den weltweit wichtigsten Kakaoproduzenten – und ist damit auch für uns von besonderer Bedeutung. Umso wichtiger ist es uns, dort Verantwortung zu übernehmen. Mit Hilfe von Fördermitteln der ADA, der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, wurde gemeinsam mit Fairtrade ein dreijähriges Trainings- und Entwicklungsprogramm für rund 2000 Kakaobauern aufgesetzt. Es unterstützt die Kooperativen beim Aufbau interner Strukturen, beim Management, bei Zertifizierungen sowie bei der Einhaltung sozialer und ökologischer Standards.
Nachhaltige Entwicklung
Unterstützt durch Fachkräfte aus der Region werden Gruppenworkshops und individuelle Coachings zu Themen wie nachhaltigem Anbau, Klimaanpassung oder dem Schutz vor Kinderarbeit durchgeführt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Frauen und jungen Erwachsenen.
Für Gunz ist dieses Engagement ein logischer Schritt. Der finanzielle Beitrag von Gunz liegt bei über einer Million Euro jährlich – die Mehrkosten für Fairtrade-Zertifizierung werden bewusst getragen, ohne sie auf die Endkunden umzulegen.
Diese Kooperation mit der ADA ist ein starkes Beispiel dafür, wie wirtschaftliches Handeln und Entwicklungspolitik Hand in Hand gehen können – zum Nutzen aller Beteiligten.
"Wir profitieren als Unternehmen von den Rohstoffen aus der Region – also investieren wir auch wieder zurück in die Region."
Michael Temel

